MEINE KLEINE

MANGALIZAFARM

Am Anfang jeden Projektes steht eine Vision

In unserem Fall hatte mein Mann Fritz die­se Vi­si­on. Er ist Teil­ha­ber eines Kar­­tof­­fel­­schäl­­be­­trie­­bes, in dem täg­lich tau­sen­de Ki­los Ab­fall­kar­tof­feln an­fal­len. Viel zu schade, fand er, diese wöch­ent­lich in die Bio­gas­an­la­ge brin­gen zu las­sen. Hier begann sich das Räd­chen lang­sam zu dre­hen… Fritz such­te nach pas­sen­den Schwei­nen – Schwal­ben­bauch Man­­ga­­li­­za­schwei­­nen – die er in der Stei­er­mark fand, um die­se mit den Ab­­fall­­kar­­tof­­feln zu füt­tern. Im November 2014 kamen schließ­lich uns­ere ers­ten 14 Man­ga­li­za-Fer­kel­chen in Lang­schlag an. Die Idee wurde wei­ter ge­spon­nen, ein Grund­stück da­zu­ge­pach­tet, die Land­wirt­schaft an­­ge­­mel­d­et, ein Frei­lauf­stall ge­baut und An­schaff­un­gen ge­tä­tigt… Heute sind wir um vie­les schlau­er und ha­ben ei­nig­es an Er­fah­rung ge­sam­melt. Mittlerweile ist aus uns­er­er Vi­sion ei­ne Mis­sion ge­wor­den: „Meine klei­ne Man­ga­li­za­farm“ auf der nun etwa 50 Schwei­ne woh­nen.
Das Mangalizaschwein
Das Mangalizaschwein

DAS MANGALIZASCHWEIN

SCHWEIN MIT LOCKEN

Das Wollschwein (Mangaliza), wie wir es heute kennen...

dürfte zu Beginn des 19. Jahr­hun­derts ent­stan­den sein und ist ei­ne der äl­tes­ten, rein er­hal­te­nen, eu­ro­pä­ischen Schwei­ne­ras­sen. Es wird auch auf­grund der dick­en Speck­schicht, die die­se Schwei­ne­ras­se hat, Fett­schwein ge­nan­nt. Mangalizaschweine gehen auf Kreu­zun­gen zwi­schen un­ga­ri­schen Land­schwei­nen und dem ser­bi­schen Su­ma­di­as-Schwein zu­rück. Die dich­te Be­haar­ung schützt die­se Ras­se gut vor Witt­er­ung und da­rum ei­gnet sie sich her­vor­ra­gend für die Frei­land­hal­tung. Es ist ein sehr be­weg­li­ches Schwein und sol­lte auch so ge­hal­ten wer­den. Das Fleisch des Woll­schweins ist re­la­tiv dun­kel und kräf­tig, mit Fett mar­mor­iert, cho­les­ter­in­arm und en­thält Omega-3-Fett­säur­en. Das Fett hat ei­ne Qua­li­tät ver­gleich­bar mit Oli­ven­öl. Unsere Schwalbenbauch Man­ga­li­za-Schwei­ne kom­men aus ei­ner lie­be­voll­en Pri­vat­zucht, wer­den rund 15 Mo­na­te ge­fütt­ert und er­rei­chen in dies­er Zeit ein Le­bend­ge­wicht von gut 100 bis 120 kg. Unsere Schweine werden ausschließlich mit Kar­tof­feln, hei­mi­schem Ge­trei­de, Gras und im Win­ter mit Heu ge­füt­tert. Auch freu­en sie sich, wenn sie hin und wie­der ein­mal ein Äpf­el­chen oder ein Stück Brot be­kom­men.

DAS TEAM

MANGALIZAFARM

Zum Team gehört mein Wegbegleiter, bester Freund und Mann Fritz...

der alles mit gro­ßem Ta­ten­drang anpackt. Ihm ist kei­ne Ar­beit zu­wi­der. Vom Schmalz­aus­las­sen bis zum Mit­hel­fen beim Kas­trie­ren uns­er­er Fer­kel über Schwei­ne­stall­aus­mis­ten… er ist mein „Mäd­chen für al­les“. Ich bin für das leib­li­che Wohl bzw. für die täg­li­che Füt­te­rung un­ser­er Ra­bau­ken zu­stän­dig und nach der Schlach­tung der Tie­re für das Pro­du­zie­ren un­se­rer leck­er­en Pro­duk­te so­wie für den Ver­kauf. Unsere Tochter Marlena ist unser fleißiges Helferchen im Schweinestall. Ihre Worte: „Meine Mama hat Mangaliza-Beine“… Ein Kompliment an die Mama? 🙂 Töchterchen Hanna sieht sich momentan alles noch in sichererer Entfernung aus ihrem Kinderwagen an.
Nicole Schnitzler

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